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Museum aktuell

Biographie


1894

 

Gertrud Käthe Chodziesner wurde am 10. Dez-

ember 1894 in Berlin geboren. Sie arbeitete

als Dolmetscherin, Erzieherin und Privatlehrerin.

 

1917

 

Veröffentlichung des Bandes »Gedichte« unter dem Pseudonym Gertrud Kolmar.

 

1923

 

Umzug der Familie Chodziesner nach Finkenkrug.

 

1927–1932

 

Im Winter 1927/1928 schrieb sie den Gedichtzyklus »Das preußische Wappenbuch«. Zwischen 1927 und 1932 entstanden die Zyklen »Weibliches Bildnis«, »Tierträume«, »Mein Kind«, »Bild der Rose« und die Erzählung »Die jüdische Mutter«. 

 

1938

 

Im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom wurde die Auflage ihres dritten Gedichtbandes mit dem Titel »Die Frau und die Tiere« kurz nach seinem Erscheinen verramscht. Die Familie wurde im November 1938 gezwungen, ihr Finkenkruger Haus zu verkaufen und im Januar 1939 ein sogenanntes Judenhaus in Berlin-Schöneberg zu beziehen.

 

1941

 

Ab Juli 1941 musste Gertrud Kolmar Zwangsarbeit in Berliner Rüstungsbetrieben leisten.

 

1943

 

Gertrud Kolmar wurde während der »Fabrikaktion« am 23. Februar in Berlin verhaftet und am 2. März 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Ihr Todesdatum ist nicht bekannt

Präsentation Heimatjahrbuch 2018

24. November 2017, 19 Uhr

  Einladung zur Präsentationsveranstaltung am Freitag, dem 24. November

Fünfundzwanzig Jahre - Fünfundzwanzig Geschichten

8. Dezember 2017 bis 4. März 2018

  Zur Eröffnung der Ausstellung