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Museum aktuell

Gertrud Kolmar in Falkensee

Die bekannte Lyrikerin Gertrud Kolmar (1894–1943) lebte in den Jahren 1923 bis Januar 1939 im Haus ihrer Eltern in Falkensee-Finkenkrug. Die Villa in Finkenkrug an der damaligen Manteuffelstraße (heute Feuerbachstraße) war von einem großen parkähnlichen Garten umgeben. In der Schönheit und Abgeschiedenheit des Ortes entstand fast ihr gesamtes Werk. Die Blumen im Garten des Vaters und die hinter dem Haus beginnende Landschaft mit Kiefern, Seen, Sandwegen und Tieren fanden Eingang in ihre Gedichtwelt.

 

Das »Immerwiederkehrende, im Vergehen und Werden Beständige« in der Natur gehörte für Gertrud Kolmar zum »Ewigkeitsgeschehen«, in dem sie Zuflucht und Halt gegenüber Zerstörungen und Gewalt ihrer Zeit suchte.

 

Gertrud Chodziesners Leben wurde gewaltsam durch die Nationalsozialisten beendet. Ihre Gedichte, die sie unter dem Namen Gertrud Kolmar schrieb, sollen nicht vergessen werden.

 

Dazu mag das Museum in Falkensee beitragen.

Fünfundzwanzig Jahre - Fünfundzwanzig Geschichten

8. Dezember 2017 bis 4. März 2018

Zur Eröffnung der Ausstellung

Kraft und Anmut

Malerei von Hermann Lüddecke

9. März 2018 bis 13. Mai 2018

  Einladung zur Eröffnung